lockpicking Anleitung für Anfänger

Lockpicking Anleitung für Anfänger

Lockpicking Anleitung für Anfänger, oder, wie öffnet man ein Schloss ohne Schlüssel in wenigen Minuten? Lockpicking kann dein passendes neues Hobby sein, wenn du dich für die Mechanik und das Innenleben eines Schlosses begeistern kannst.

Lockpicking heißt auf Deutsch Schlösser knacken und das ohne den passenden Schlüssel. Diese unbekannte Hobby Idee für zuhause hat nicht erst seit den James Bond Filmen einen coolen Touch bekommen. Ein Schloss ohne Schlüssel zu öffnen hat eine Grundfaszination, da es den Reiz des Verbotenen hat. Ebenfalls eignet es sich für alle, die ein gesteigertes Interesse für die Funktionalität und Mechanik von Schlössern entwickeln können. Um ein Schloss in wenigen Minuten ohne Schlüssel öffnen zu können, benötigt man nämlich neben dem richtigen Zubehör auch das entsprechende Wissen über die Funktionsweise der jeweiligen Schlösser.

Weiter unten auf dieser Seite haben wir alle notwendigen Informationen zusammengefasst, damit jeder beim Schlösseröffnen erfolgt hat. Auch hat diese Hobby Idee eine sehr praktische Komponente, da es immer wieder in unterschiedlichen Kontexten vorkommt, dass man ein Schloss ohne den dazugehörigen Schlüssel öffnen möchte. Egal ob das Schloss vom Spind, Rollcontainer, Koffer oder sogar der Wohnungstür. Mit der richtigen Lockpicking Anleitung lassen sich die meisten Schlösser mit etwas Übung schnell öffnen. Wie bereits erwähnt, muss man dafür einmal das Zubehör, also ein Lockpicking Set besitzen, gleichzeitig benötigt man aber auch das Wissen über die richtige Anwendung und die Funktionsweise des jeweiligen Schlosses. Natürlich kann man ein Schloss auch mit einer Büroklammer oder einer Haarnadel knacken, aber wesentlich schneller und mit höherer Sicherheit funktioniert es mit einem professionellen Lockpicking Zubehör.

Lockpicking Grundlagen- so knackt man ein Schloss

Lockpicking so funktioniert ein Schloss

Das Schlösser knacken zeichnet sich vor allem durch Konzentration und immer neue Erfolgserlebnis aus, wenn man ein weiteres neues Schloss bzw. eine Schlossart ohne Schlüssel öffnen konnte. Auch wenn man sein Lockpicking Set im Alltag anwenden und man somit beispielsweise ausgesperrten Menschen wieder Zugang in ihre Wohnung geben kann. Für Menschen die noch nie etwas von Lockpicking gehört haben, wirken die Fähigkeiten fast wie eine Superkraft, da man mit dünnen, stiftähnlichem Zubehör plötzlich die Schlösser aufspringen lässt. So lässt sich auch die ein oder andere lustige Wette gewinnen. Wer das Lockpickinig etwas länger lernt, kann auch darüber nachdenken, seine Fähigkeiten zu bewerben und als „Notfall-Schlüsseldienst“ ein Nebeneinkommen aufzubauen. Die Motivation um Lockpicking zu lernen liegt allerdings meistens in dem Willen, immer neue Schlossrätsel regelrecht zu knacken. Wenn man Lockpicking lernen will, bringt es einfach nur Spaß, sich immer wieder an neue verschlossene Herausforderungen zu wagen. Mit einer guten Lockpicking Anleitung zum Schlösser öffnen kommt man dabei schon sehr weit. Fast alle Anleitungen zum Lockpicking integrieren die notwendigen Informationen über die verschiedenen Schlossarten, die sich zum Lockpicking eignen.

Darum kann man ein Zylinderschloss knacken

Die Schlossart die am häufigsten vorkommt ist das Zylinderschloss. Das Zylinderschloss hat eine sehr interessante Funktionsweise. Dabei spielt sich die ganze Magie in einem sogenannten Zylindergehäuse ab. In diesem Zylindergehäuse befindet sich ein drehbarer Zylinderkern. Wenn der Zylinderkern sich dreht, öffnet und schließt sich das Schloss. Nun lässt sich allerdings der Zylinderkern nur mit dem richtigen Schlüssel drehen. Dies liegt an den sogenannten Pins oder Stiften. In den meisten Zylinderschlössern gibt es eine Kombination aus 10 Kernstiften und 10 Gehäusestiften. Ein Kernstift befindet sich immer über einem Gehäusestift und wird von der darunter liegenden Stiftfeder nach oben in den Zylinderkern gedrückt. Dadurch, dass die Gehäusestifte und Kernstifte in den Zylinderkern gedrückt werden, kann dieser nicht gedreht, werden, da die Pins blockieren. Aber wieso öffnet sich jetzt das Schloss, wenn ein Schlüssel eingeführt wird? Führt man einen Schlüssel in den Zylinderkern ein, so drückt dieser mit den unterschiedlichen Riffeln die Kernstifte und damit auch die Gehäusestifte runter. Hat man nun den richtigen Schlüssel in der Hand, so bilden die 10 Kernstifte am unteren Rand des Zylinderkerns eine einheitliche Linie. In dieser Situation lässt sich der Zylinderkern drehen. Die Kernstifte verbleiben dabei in dem Zylinderkern, die Gehäusestifte im Gehäuse. Dreht man das Schloss wieder in die Ausgangsposition und zieht den Schlüssen raus, so drücken die Federn die Gehäusestifte und die Zylinderstifte wieder in den Zylinderkern und die Umdrehung wird blockiert. Bei einem falschen Schlüssel bilden die Zylinderstifte keine einheitliche Linie am Ende des Zylinderkerns Ein falscher Schlüssel bildet am Ende des Zylinderkerns keine gerade Linie. Damit blockieren die Zylinderstiften das Drehen des Zylinderkerns. Das Schloss blockiert und kann nicmt geöffnet werden. Hier setzt die Kunst des Lockpickings an. Denn beim Lockpicking kann man Schlösser öffnen, ohne den Schlüssel für das Schloss zu haben. Häufig spricht man hier auch von Schloss knacken. Dabei ist allerdings Schlösser knacken nicht in einem kriminellen Kontext zu verstehen. Lockpicking ist nicht nur ein spannendes Hobby, sondern eine wahre Kunst. Wenn das Verständnis über die Mechanik des Schlosses und der feinfühlige Umgang mit den Lockpicking Zubehör zusammenkommen, dann springt das Schloss wie von Zauberhand auf.

Lockpicking Picks, das Zubehör zum Schlösser knacken

Die Grundidee beim Lockpicking ist relativ einfach. Der Zylinderkern wird angedreht und somit auf Spannung gebracht. In diesem Zustand werden die einzelnen Pins bzw. Stifte angedrückt und in die richtige Position gebracht. Durch die angelegte Spannung bleiben Pins die einmal in die richtige Position gebracht wurden auch dort. So tastet man sich durch die Stifte im Schloss und bringt diese alle in eine einheitliche Position. Wenn der letzte Stift in die richtige Position gesprungen ist, stehen die Zylinderstifte alle in einer Linie und der Zylinderkern kann rumgedreht werden. Lockpicking ist also entgegen vieler Annahmen nicht mit einem brutalen Einwirken verbunden, sondern mit eine sehr feinfühlige Operation. Der Moment in dem das Schloss aufklackt ist für den Lockpicker das Erfolgssignal und löst damit Stolz bzw. Freude aus. Auf diesen Moment arbeitet man beim Lockpicking hin. Dreht sich das Schloss ist das Gefühl die Gratifikation der vorherigen Tüftelei.
Um erfolgreich ein Schloss zu öffnen, ist also keine detaillierte Schritt für Schritt Anleitung für das Lockpicking notwendig. Es geht lediglich darum, den Zylinderkern mit einem Spanner auf Spannung zu bringen und dann die Pins in die richtige Position zu bringen. Wissen und Fähigkeiten über das Schlösser öffnen kommen zusammen und schon hat man gelernt, wie man ein Schloss schnell ohne den passenden Schlüssel öffnen kann.

Zum Schloss öffnen braucht es einen Spanner

Das erste Tool hierfür ist der Spanner. Wie der Name schon sagt ist der Spanner beim Lockpicking dafür da, den Zylinderkern und damit das Schloss auf Spannung zu bringen. Würde man beim Lockpicking keine Spannung auf das Schloss ausüben, dann könnte man die Stifte zwar in die richtige Position bringen, diese würden allerdings direkt wieder zurücksprignen springen. Der Spanner allerdings übt Druck auf den Zylinderkern aus und führt dazu, dass richtig positionierte Pins auch an ihrer Stelle bleiben. Während des gesamten Lockpicking Prozesses wird über den Spanner ein konstanter Druck auf den Zylinderkern ausgeübt. Sind alle Pins in der richtigen Position, so lässt sich der Zylinderkern über den Spanner drehen und viola… das Schloss öffnet sich. Viele Anfänger fragen sich, welche Größe der Spanner haben muss. Grundsätzlich gilt: Groß genug, um Druck auf den Zylinderkern ausüben zu können und so klein wie möglich, damit man neben der Platzierung des Spanners auch noch Platz für die Lockpicking Werkzeuge hat. Der Spanner wird dabei immer auf der gegenüberliegenden Seite der Pins platziert. So bleibt genug Platz, um die Zylinderkerne mit dem Lockpicking Werkzeug abzutasten und in die richtige Position zu drücken.
Das erste grobe Werkzeug beim Lockpicking ist der sogenannte Rakes. Dabei handelt es sich um ein geriffeltes Werkzeug, dass nach dem Anlegen des Spanners vorsichtig über die Pins geführt wird. Dabei springen die Pins jeweils zufällig in die richtige Position und werden durch den Druck den man mit dem Spanner ausübt in der richtigen Position verankert. Mit dem Rakes Lockpicking Zubehör hat man also die Möglichkeit, ein Schloss in sehr kurzer Zeit zu öffnen, da man nicht jeden einzelnen Pin bearbeiten muss, sondern durch leichtes hin und her bewegen des Rakes die Pins zufällig in die richtigen Positionen bringt.

Lockpicking Zubehör, die Schlange

Der Pick Schlange ist ein ähnliches Lockpicking Werkzeug wie der Rakes, allerdings ist die Kopfform bei dem Zubehörteil wesentlich runder. Fährt man mit dem Kopf des Lockpicking Zubehörs über die Pins, so werden diese wesentlich flüssiger und vorsichtiger runter und hochbewegt. Gerade bei kleinen Schlössern sind Rakes häufig zu grob und man verkantet damit die Kernpins, indem man diese zu tief in das Gehäuse drückt.

Der Pick mit dem Schlangen-Kopf bietet also die Möglichkeit, ein Schloss schnell und umkompliziert zu öffnen.

Es muss nicht jeder Kernpin einzeln runtergedrückt werden ,sondern durch vorsichtige Vor- und Rückwärts-Bewegungen werden die Stifte automatisch in die richtige Position gebracht.

Lockpicking Werkzeug: Spanner

Lockpicking Werkzeug: Der Spanner

Lockpicking Werkzeug: Schlange

Lockpicking Werkzeug: Die Schlange

Lockpicking Werkzeug: Hook

Lockpicking Werkzeug Hook

Schlösser ohne Schlüssel öffnen mit dem Hook

Der Hook hingegen verfolgt beim Lockpicking eine andere Strategie und bildet eine sehr feinfühlige und präzise Möglichkeit, ein Schloss zu öffnen. Mit dem Hook werden die einzelnen Kernstifte von vorne angefangen nacheinander runtergedrückt. Dabei mehrt man jeweils, wenn ein Pin die richtige Position erreicht hat, da dieser dann wie mit einem kleinen Knacken einrastet. So arbeitet man sich mit viel Gefühl von Pin zu Pin und öffnet das Schloss mit sehr viel Kontrolle. Diese Technik dauert möglicherweise etwas länger, bringt dafür allerdings sehr verlässliche Erfolge beim Öffnen eines Schlosses ohne Schlüssel.

Lockpicking Werkzeug Halb-Diamant

Das Lockpicking Tool Diamant oder Halb-Diamant ist ein besonderer Pick. Viele Lockpicking Anfänger schwenken nach kurzer Zeit von dem Hook auf einen Halb-Diamant Pick, da man mit diesem noch gezielter die einzelnen Stifte ansprechen kann. Gerade bei kleinen Schlössern, oder wenn nur noch wenige Pins bearbeitet werden müssen, lohnt sich der Griff zu diesem Lockpicking Zubehör. Auf Grund der Diamant-ähnlichen Kopfform des Picks kann man diesen in jedem noch so kleinen Schloss komfortabel positionieren und die Pins abtasten.

Lockpicking-Zubehör: Extraktor

Lockpicking Werkzeug: Extraktor

Lockpicking-Zubehör: Halb-Diamant

Lockpicking Werkzeug Diamand

Weg frei fürs Lockpicking mit dem Extraktor

In einem guten Lockpicking Set darf der sogenannte Extraktor nicht fehlen. Dieses Lockpicking Tool ist nicht für das klassische Bearbeiten der Stifte entworfen wurden, sondern dient mit seinem Angelhaken-ähnlichen Widerhaken an der Spitze dazu, Bruchstücke aus dem Schloss zu entfernen. Dabei kann es sich entweder um Bruchstücke vom Schlüssel oder von anderem Lockpicking Zubehör handeln. Mit Hilfe des Diamanten Picks stellt man den Schlosseingang wieder frei und kann mit dem Lockpicking loslegen oder fortfahren.

Lockpicking Tipps und Tricks

Wenn man als Anfänger ein Schloss knacken möchte, dann sollte man vorerst eine angenehme Haltung finden, in der man zur Not auch einige Minuten das Schloss bearbeiten kann. Dabei hält man das Schloss klassischerweise in seiner schwachen Hand und übt mit dem Zeigefinder leicht Druck auf den eingelegten Spanner aus. Nun beginnt mit einem Lockpicking Werkzeug die einzelnen Stifte runter zu drücken. Rastet ein Kernstift ein, so spührt mein ein leichtes Knacken im Schloss und im Spanner. Geht man nun die einzelnen Stifte durch ist es wichtig, den richtigen Druck auf die Stifte auszuüben. Man braucht einen Mindestdruck, damit man gegen die Kraft der hochdrückenden Spirale ankommt. Mit dieser gemäßigten Druck sollte man die Kernstifte vorsichtig runterdrücken. Wer die Kernstifte zu schnell runter drückt, der wird diese zu tief in das Gehäuse drücken und der Zylinder wird von den zu doll eingedrückten Stiften blockiert. Auch kann man mit dem Spanner mit kleinsten Bewegungen nachhelfen, wenn ein Kernstift nicht ganz an der richtigen Position sitzt. Häufig springt dieser dann doch in die korrekte Position und das Schloss lässt sich drehen.

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